Über uns
Therapymate hilft dabei, psychische Belastung früh zu erkennen – gemeinsam mit dem Umfeld der Betroffenen. Was uns antreibt, lässt sich mit nachvollziehbaren Zahlen beschreiben.
Warum wir daran arbeiten
In Deutschland erkrankt fast jedes fünfte Kind bzw. jede fünfte Jugendliche innerhalb eines Jahres an einer psychischen Störung – am häufigsten Angststörungen, depressive, hyperkinetische und dissoziale Störungen[5]. Über die Hälfte aller psychischen Erkrankungen beginnt bereits vor dem 19. Lebensjahr[5] – entsprechend wichtig ist es, erste Anzeichen früh einzuordnen, statt abzuwarten.
Auch die BELLA-Studie im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch-Instituts zeigt: Rund 21,9 Prozent aller Kinder und Jugendlichen weisen Hinweise auf psychische Auffälligkeiten auf[6]. Trotzdem wird längst nicht jedes betroffene Kind behandelt: 2022 hatten laut DAK-Kinder- und Jugendreport erst 10,0 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal Kontakt zu einer Fachärztin, einem Facharzt oder einer Therapeutin bzw. einem Therapeuten mit psychiatrischem oder psychotherapeutischem Schwerpunkt – ein neuer Höchststand, der zugleich zeigt, wie lange der Weg bis zur ersten fachlichen Anlaufstelle oft ist[7].
Warum wir das Umfeld einbeziehen
Belastung zeigt sich oft zuerst gegenüber Menschen, die nah dran sind. Studien zu sozialer Unterstützung beschreiben, dass ein unterstützendes Umfeld beeinflussen kann, ob Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nehmen[8]. Diese Befunde gelten für soziale Unterstützung allgemein – nicht speziell für digitale Umfeldeinbindung. Ein Wirksamkeitsnachweis für Therapymate ist daraus nicht ableitbar.
Mitmachen und unterstützen
Unterstützung bei Therapymate bedeutet nicht in erster Linie Spenden, sondern Wissen teilen und Reichweite schaffen. Ob als Expert:in, mit eigener Erfahrung, für Unternehmen oder für Schulen – alle Wege haben wir auf einer eigenen Seite gebündelt.
Wie wir mit Zahlen umgehen
Alle Zahlen auf dieser Website nennen wir mit Jahr und Quelle. Prognosen kennzeichnen wir als Prognosen, Schätzungen als Schätzungen. Therapymate ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik.
